Beruflich erfolgreich dank Selbstmarketing

Beruflich erfolgreich dank SelbstmarketingBeruflich erfolgreich dank Selbstmarketing. Was nicht angesprochen wird, ist so gut wie nicht da. Vorwärts kommen im Beruf wird man nur, wenn Vorgesetzte und Kunden erfahren, in welcher Qualität man arbeitet, was man geschafft hat und welche Ziele man sich zukünftig setzt. Leider hoffen viele darauf, entdeckt zu werden, anstatt auf sich aufmerksam zu machen. Wer in frühester Jugend ständig hört, dass Eigenlob stinkt und es angeberisch wirkt, wenn man positiv über sich spricht, der wird sich auch als Erwachsener damit schwertun. Dies ist zwar ein Grund, aber keine Entschuldigung. Selbstmarketing kann man, nein, muss man lernen.

Was sind deine Stärken?

Als ich in einer meiner letzten Coachinggruppen die Aufgabe stellte, in den nächsten Wochen täglich jeweils drei Aktionen zu notieren, die gelungen waren, erlebte ich eine Überraschung. Denn als wir wieder zusammenkamen, zuckten die meisten in der Runde mit den Schultern und meinten, dass sie nichts gefunden hätten, was zu notieren sich gelohnt hätte. Erst auf Nachfrage wurde deutlich, dass sie als gelungen nur ansehen können, wenn das Erreichte weit über das normale Maß hinausreicht. So hatten ihre eigenen überzogenen Erwartungen zur Folge, dass es nichts gab, worauf sie hätten stolz sein können.

Doch nicht nur das. Auf die Frage, wer denn davon erfahren würde, wenn ihnen dann doch etwas gelungen ist, zuckten die meisten wieder mit den Schultern. „Reicht es denn nicht“, so die Antwort, „wenn man selbst erkennt, dass man gute Arbeit geleistet hat? Dafür wird man schließlich bezahlt.“ Doch wie soll ein Vorgesetzter wissen, welche Aufgaben er auf einen Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin übertragen kann, wer für eine vakante Stelle infrage kommt oder wen er für bestimmte Projekte einplanen kann, wenn er von deren Fähigkeiten und Arbeitsweise keine Ahnung hat? Woher soll ein Interessent wissen, dass man genau die richtige Person ist, sein Problem zu lösen und dazu noch in bester Qualität? Deshalb: Beruflicher Erfolg hängt vom Selbstmarketing ab.

Womit hattest du Erfolg?

Wer kein Selbstmarketing betreibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Karrierechancen vorbeiziehen, man bei der Stellenneubesetzung nicht berücksichtigt wird, bei Gehaltsgesprächen keine Chancen hat oder der Umsatz hinter den Erwartungen zurückbleibt. Selbstmarketing ist kein marktschreierisches Getöse, sondern die Fähigkeit, kontinuierlich und sachlich Statements zum eigenen Arbeitserfolg zu positionieren. Der richtige Moment für ein solches Statement ist zum Beispiel gegeben, wenn

  • du die langgesuchte Lösung für ein Problem gefunden hast.
  • Kunden, Kooperationspartner oder Lieferanten dir eine positive Rückmeldung schicken.
  • du eine schwierige Aufgabe lösen konntest.
  • es dir gelungen ist, trotz hohen Arbeitsaufkommens den vorgegebenen Zeitrahmen einzuhalten.
  • du es geschafft hast, einen aufgebrachten Kunden zu beruhigen.
  • du ein Konzept entwickelt hast, mit Hilfe dessen deine Kunden ihre Ziele schneller erreichen.

Beruflicher Erfolg baut auf Selbstmarketing auf. Mit solchen konkreten Beispielen zeige wird Selbstmarketing überzeugender. Und halte die Ohren offen, wenn du positive Rückmeldung und Komplimente von anderen bekommst. Diese weiterzugeben ist meist einfacher, als sich selbst ein gutes Zeugnis auszustellen.

Entsprechende Statements solltest du stets auch für Mitarbeiter- und Aquisegespräche und Gehalts- und Honorarverhandlungen bereithalten. Beispiele untermauern und verstärken die positive Botschaft.

Verbinde deine Leistung mit deinem Namen

Wann immer du einen Vorschlag machst, ein Konzept entwickelst oder eine Power-Point -Präsentation erstellst, versieh das Geschriebene mit deinem Namen. So stellst du sicher, dass sich nicht andere mit deinen Ergebnissen in ein gutes Licht stellen können. Außerdem gelingt es dir so, dich als Experte für bestimmte Themen zu positionieren und dadurch auch als solcher für dein Umfeld sichtbar zu werden.

Wer allerdings bei Selbstverständlichkeiten laut trommelt, bewirkt garantiert das Gegenteil. Wenn du also als Vertriebsmitarbeiter stolz verkündest, dass du beim Kunden warst, dann wirkt das lächerlich, denn das ist schließlich deine Aufgabe. Wenn du aber in der Lage warst zu verhindern, dass dieser Kunde zur Konkurrenz wechselt, obwohl er das vorhatte, ist dies durchaus eine Meldung an den Chef wert. Und wenn du die Rückmeldung von einem Kunden erhalten hast, dass er über die Maßen zufrieden ist. Ob du darüber sprichst oder eine E-Mail schickst, bleibt dir überlassen. Hauptsache, dein Vorgesetzter oder dein Kunde erfahren davon.

Wie sprichst du über dich?

Du tust schon viel für dein persönliches Selbstmarketing, wenn du dir bewusst machst, wie du im Allgemeinen über dich selbst sprichst. Höre dir genau zu. Was kommt dir ständig über die Lippen? „Das kann doch nur mir passieren! Immer vergesse ich den Namen!“ Oder „Mit diesem Kollegen komme ich überhaupt nicht klar, wenn ich den schon sehe!“ Wähle stattdessen die richtigen Sätze und unterdrücke die falschen.

Denn wer immer nur über seine eigene Unfähigkeit jammert oder über Missstände am Arbeitsplatz, der wird schnell als überfordert gelten. Warum nicht lieber herausstellen, dass du dich nach der Fortbildung mit dem neuen Softwareprogramm bestens auskennst oder ein Händchen hast bei der Auswahl von Mitarbeitern? Oder dass man sich nach dir die Uhr stellen kann bei deiner sprichwörtlichen Pünktlichkeit?

Mit solchen Sätzen sorgst du dafür, wie deine Gesprächspartner über dich denken. Du pflanzt positive Vorurteile in deren Köpfe. Und schon bald werden diese genauso über sie sprechen werden. Es funktioniert. Probiere es aus!

Nicht nur dein Chef oder deine Kunden sollten Adressaten sein für deine Selbstbeschreibung. Alle, die mit dir zu tun haben, nehmen die Botschaft zur Kenntnis und werden sie weitertransportieren.

Den Video-Coachingtipp zum Thema „Beruflich erfolgreich dank Selbstmarketing“ findest du hier.

Dein Bonus

Eine Anleitung zur Formulierung eines solchen Audio-Logos findest du hier.

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Wer schreibt hier?
Ich bin Ursula
Ursula Kraemer

Ursula Kraemer

👉 Meinen ersten Blogartikel habe ich am 26.12.2010 veröffentlicht mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Grundlage dazu ist meine berufliche Erfahrung und auch mein eigenes Leben. Denn auch hier lief es nicht immer rund.

👉 Im gleichen Jahre habe ich mein erstes Buch geschrieben. Eigentlich war es nur für meine Kinder gedacht, die mehr darüber erfahren sollten, wie ich die Gründung meines Unternehmens navigo-coaching geschafft habe und welche Hindernisse es zu überwinden halt. Doch als das Buch fertig war, wurde mir klar, dass die Themen, die mich damals beschäftigt und manchmal auch gehindert haben, noch heute aktuell sind. Denn was mach ich, wenn ich einen Termin habe und das Baby noch gestillt werden muss? Was, wenn Aufträge wegbrechen und dein Einkommen nicht reicht? Wie kann ich neue Kunden gewinnen und mich gegen andere angrenzen? Nun gibt es eine Neuauflage mit dem Titel Nimm dein Leben in die Hand.

👉 Das Schreiben machte mir Spaß, sowohl die Blogartikel als auch die Bücher. Und so wurden nach und nach immer mehr Bücher veröffentlicht, 2025 sind es 12 an der Zahl, zehn mit Themen zur Persönlichkeitsentwicklung und einem selbstbestimmten Leben und zwei gezeichnete Bilderbücher, das das Zeichen und Malen immer mehr Platz einnehmen.

👉 Mehr über mich erfährst du hier.

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Prima, es hat geklappt.