SorgenWir können uns über alles und jedes Sorgen machen. Angefangen vom vermeintlich gefährdeten Arbeitsplatz des Ehepartners bis hin zur Weltwirtschaft. Wir machen uns Gedanken um die Kinder der Nachbarn oder über den Krieg in einem fernen Land. Unter Umständen sind wir besorgt über das, was andere über uns denken, was sie fühlen, wollen, haben oder tun.

Und wir sorgen uns vielleicht wegen möglicher schrecklicher Dinge, die sich nie ereignet haben und die nie eintreten werden. Auch ängstliche Gedanken, was unseren Liebsten zustoßen könnte, treiben uns um.

Wie wahrscheinlich sind die Befürchtungen?

Wer sich Sorgen macht, sieht die Zukunft in düsteren Farben. Auch ohne äußeren Anhaltspunkt erstehen die schlimmsten Befürchtungen detailliert vor dem inneren Auge. Das Kind hat Unfall, ich bekomme Krebs, Einbrecher werden in die Wohnung dringen. Diese negativen Gedanken münden in einer Spirale, die Angst erzeugt und lähmt. Doch Sorgen verhindern nichts. Vieles liegt nicht in unserer Hand.

Wir sollten uns bewusst machen, dass ein hoher Prozentsatz dessen, worüber wir uns sorgen, nie eintreten wird und viele Dinge, wenn sie denn kommen, nicht so schlimm werden, wie wir befürchten. Besser ist es vorzubeugen, damit diese Dinge nicht eintreten, und Handlungsoptionen zu entwickeln, falls der befürchtete Fall tatsächlich wahr wird. „Was könnte schlimmstenfalls passieren und was mache ich dann?“

Fürsorge oder ineffiziente Besorgnis?

Fürsorglich zu sein und Mitgefühl zu empfinden ist eine positive Eigenschaft. Doch immer dann, wenn wir uns daran machen, die Probleme anderer Leute zu lösen, verfangen wir uns in einem Kampf. Wir bedrängen den anderen mit unseren Versuchen, aktiv werden zu wollen. Vielleicht sogar drängen wir ihm unsere Lösung auf. Wir geben ihm das Gefühl, dass wir ihm nicht zutrauen, mit den eigenen Schwierigkeiten selbst fertig zu werden. Rückzug oder auch Aggression sind die Folge.

Wer hat die Verantwortung?

Das Glück anderer Menschen hängt nicht von uns ab und ist nicht die Vorbedingung unseres eigenen Glücks. Wir können auch nicht die Gefühle anderer kontrollieren und beeinflussen. Wir können unsere Gefühle teilen, im Gespräch Sicherheit geben und uns gegenseitig unterstützen. Wir sollten aber nicht versuchen, die Probleme der anderen zu lösen und deren Entscheidungen kontrollieren zu wollen. Die Verantwortung dafür liegt ganz allein bei ihnen.

Wir sollten lernen, die Probleme anderer liebevoll, doch distanziert zu betrachten. Das ist manchmal schwer, besonders, wenn es um erwachsene Kinder, Partner und nahe Freunde geht. Doch es ist nicht verantwortungslos, von anderen zu erwarten, dass sie ihre Probleme selbst lösen.  Und es ist auch nicht egoistisch oder gedankenlos, sich auf die eigenen zu konzentrieren.

Was will der andere?

Manche Menschen erzählen uns offen von ihren Problemen und  konfrontieren uns damit. Doch bevor wir uns zu sehr engagieren, sollten wir zu allererst klären, welche Erwartungen die anderen an uns haben. Sollen wir ein offenes Ohr haben, vorbehaltlos zuhören, Verständnis zeigen, Rückmeldung geben? Oder ist aktive Hilfe wirklich nachgefragt?

Ganz gleich, was unser Gegenüber möchte, es bleibt uns überlassen, ob wir auf diese Wünsche eingehen oder nicht. Wir haben das Recht zu entscheiden.

Wessen Problem ist das eigentlich?

Wir können uns über alles und jedes Sorgen machen. Angefangen vom vermeintlich gefährdeten Arbeitsplatz des Ehepartners bis hin zur Weltwirtschaft. Wir machen uns Gedanken um die Kinder der Nachbarn oder über den Krieg in einem fernen Land. Unter Umständen sind wir besorgt über das, was andere über uns denken, was sie fühlen, wollen, haben oder tun.

Und wir sorgen uns vielleicht wegen möglicher schrecklicher Dinge, die sich nie ereignet haben und die nie eintreten werden. Auch ängstliche Gedanken, was unseren Liebsten zustoßen könnte, treiben uns um.

Wie wahrscheinlich sind die Befürchtungen?

Wer sich Sorgen macht, sieht die Zukunft in düsteren Farben. Auch ohne äußeren Anhaltspunkt erstehen die schlimmsten Befürchtungen detailliert vor dem inneren Auge. Das Kind hat einen Unfall, ich bekomme Krebs, Einbrecher werden in die Wohnung eindringen. Diese negativen Gedanken münden in einer Spirale, die Angst erzeugt und lähmt. Doch Sorgen verhindern nichts. Vieles liegt nicht in unserer Hand.
Wir sollten uns bewusst machen, dass ein hoher Prozentsatz dessen, worüber wir uns sorgen, nie eintreten wird und viele Dinge, wenn sie denn kommen, nicht so schlimm werden, wie wir befürchten. Besser ist es vorzubeugen, damit diese Dinge nicht eintreten, und Handlungsoptionen zu entwickeln, falls der befürchtete Fall tatsächlich wahr wird. „Was könnte schlimmstenfalls passieren und was mache ich dann?“

Fürsorge oder ineffiziente Besorgnis?

Fürsorglich zu sein und Mitgefühl zu empfinden ist eine positive Eigenschaft. Doch immer dann, wenn wir uns daran machen, die Probleme anderer Leute zu lösen, verfangen wir uns in einem Kampf. Wir bedrängen den anderen mit unseren Versuchen, aktiv werden zu wollen. Vielleicht sogar drängen wir ihm unsere Lösung auf. Wir geben ihm das Gefühl, dass wir ihm nicht zutrauen, mit den eigenen Schwierigkeiten selbst fertig zu werden. Rückzug oder auch Aggression sind die Folge.

Wer hat die Verantwortung?

Das Glück anderer Menschen hängt nicht von uns ab und ist nicht die Vorbedingung unseres eigenen Glücks. Wir können auch nicht die Gefühle anderer kontrollieren und beeinflussen. Wir können unsere Gefühle teilen, im Gespräch Sicherheit geben und uns gegenseitig unterstützen. Wir sollten aber nicht versuchen, die Probleme der anderen zu lösen und deren Entscheidungen kontrollieren zu wollen. Die Verantwortung dafür liegt ganz allein bei ihnen.

Wir sollten lernen, die Probleme anderer liebevoll, doch distanziert zu betrachten. Das ist manchmal schwer, besonders, wenn es um erwachsene Kinder, Partner und nahe Freunde geht. Doch es ist nicht verantwortungslos, von anderen zu erwarten, dass sie ihre Probleme selbst lösen. Und es ist auch nicht egoistisch oder gedankenlos, sich auf die eigenen zu konzentrieren.

Was will der andere?

Manche Menschen erzählen uns offen von ihren Problemen und konfrontieren uns damit. Doch bevor wir uns zu sehr engagieren, sollten wir zu allererst klären, welche Erwartungen die anderen an uns haben. Sollen wir ein offenes Ohr haben, vorbehaltlos zuhören, Verständnis zeigen, Rückmeldung geben? Oder ist aktive Hilfe wirklich nachgefragt?

Ganz gleich, was unser Gegenüber möchte, es bleibt uns überlassen, ob wir auf diese Wünsche eingehen oder nicht. Wir haben das Recht zu entscheiden.

Wessen Problem ist das eigentlich?

Manche unter uns haben ein feines Gespür für Ungerechtigkeiten, problematische Beziehungen und ungelöste Situationen. Und manche halten regelrecht Ausschau nach Problemen und fühlen sich für deren Lösung zuständig. „Irgendeiner muss doch da was machen“, sagen sie dann und meinen sich damit.

Oder sie fühlen sich schuldig, weil sie denken, sie wären die Ursache für diese Probleme. Bevor du dich aber in ein solches Gefühlschaos stürzen, solltest du immer zuerst prüfen, um wessen Problem es sich eigentlich handelt und wer ist berechtigt, verantwortlich und in der Lage ist, es zu lösen.

Sonst könnte es sein, dass du dir massive Schwierigkeiten einhandeln. So wie Anna, die ihre Kollegen unterstützen wollte und in der Teamsitzung sich zum Sprachrohr für alle machte. Doch kaum hatte sie die Probleme angesprochen, lehnten sich alle zurück, zuckten mit den Schultern und taten so, als ob dies allein Annas Sichtweise wäre.

Mach folgende Übung:

  • Erstelle eine Liste all der Sorgen und Problem, die dich im Augenblick beschäftigen.
  • Dann streiche diejenigen weg, die du nicht beeinflussen kannst.
  • Für die voraussichtlich wenigen, die übrig geblieben sind, ersinne Lösungswege und wähle den praktikabelsten davon aus und setze ihn um.

Für die Punkte, die du gestrichen hast, bist du nicht verantwortlich. Diese Probleme liegen außerhalb deines Einflussvermögens. Dafür sind die Problembesitzer zuständig.

Sich Sorgen zu machen ist Verschwendung von Zeit und Energie. Wer sich ständig sorgt, gibt sich der Illusion hin, er unternähme etwas, um das Problem zu lösen oder Schaden abzuwenden. Doch das ist, wie gesagt, eine Illusion. Besorgnis erhört nur den Stresspegel und löst nichts. Konzentriere dich lieber auf Entscheidungen und Probleme, mit denen du aktuell konfrontiert bist.

Schenke nur den Problemen Aufmerksamkeit, gegen die du etwas tun kannst, und wandele den Satz „Ich mache mir Sorgen über…“ um in „Ich sorge für…

„Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über Deinem Haupte fliegen, kannst Du nicht ändern. Aber dass sie Nester in Deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.

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