Gute Stimmung 10 Tipps für eine gute Stimmung: Wer für positive Gefühle sorgt, wappnet sich gegen Stress und Burnout. Hier kannst du eine Menge für dich tun. Es braucht keine großen Ereignisse, keinen ultimativen Urlaub, kein Sabbatjahr. Viel wirksamer sind kleine Inseln der Ruhe und Entspannung, die du oft aufsuchen kannst. Entfliehe den Niederungen des Alltags und gönne dir diese Auszeiten. Wie in einer Sparbüchse sammelst du mit diesen Momenten einen Vorrat und Puffer für stressige Zeiten. Und nur in ruhigen Momenten kannst du deine Denk- und Lebensgewohnheiten überprüfen und Wege suchen, diese zu verändern.

  1. Du hast nicht zu wenig Zeit, du hast zu viele Möglichkeiten. Und du hast wahrscheinlich auch Angst, etwas zu verpassen. Tanze nicht auf allen Hochzeiten, zapp nicht durch das Fernsehprogramm, surfe nicht endlos im Internet, um ein noch günstigeres Angebot zu finden! Triff eine Entscheidung, wofür du deine Zeit wirklich geben willst. Und akzeptiere, dass du mit deiner Entscheidung für etwas auch gleichzeitig anderes ausschließt. Weniger ist mehr.
  2. Warte nicht, bis du Zeit findest, etwas für dich zu tun, sie wird nie kommen. Plane konkret eigene Zeit für dich ein und nimm diese Verabredung so ernst wie einen beruflichen Termin. Es braucht nicht gleich eine Stunde oder mehr zu sein. Für den Anfang reichen auch Minuten. Hauptsache, du entscheidest dich dafür. Und wetten, dass du es mehr und mehr schaffst, diese Zeiten auszudehnen, einfach, weil Sie spürst, dass sie dir gut tun.
  3. Am leichtesten geht dies, wenn du Rituale entwickelst: der Tee am Nachmittag, die Zeitung am Morgen oder vielleicht sogar die Morgenseiten, der Spaziergang nach dem Abendessen, die kurze Pause, wenn eine Aufgabe erledigt ist. Neue Verhaltensweisen lassen sich am ehesten im Alltag etablieren, wenn sie mit bereits bestehenden Gewohnheiten kombiniert werden.
  4. Viel Zeit geht verloren, weil Dinge gepflegt, aufgeräumt, sortiert und auch geputzt werden müssen. Vereinfache dein Leben, miste aus, was nicht mehr zu dir passt.
  5. Wer im Stress ist, vergisst, was gut tut. Deshalb solltest du in ruhigen Zeiten Listen anlegen, auf die du im Notfall zurückgreifen kannst. Was macht dir Freude, wobei kannst du dich erholen? Wen kannst du anrufen, um dich auszusprechen?
  6. Unkritischer Medienkonsum macht träge und passiv und lässt dich abstumpfen. Die Zeit vergeht, ohne dass dich bereichert hätte, was dich berieselt. Wähle aus und schaue auch mal bei Arte und 3Sat vorbei, die sehr gute Filme und Dokumentationen bringen. Schalte nie das Gerät ein, ohne zu wissen, was du sehen willst. Und drücke beherzt den Ausknopf – nicht erst vor dem Zubettgehen.
  7. Wenn Sorgen dich plagen und Ängste dich nicht schlafen lassen: Sprich mit einer vertrauten Person darüber. Es ist nicht wichtig, ob du dabei sofort eine Lösung für deine Probleme findest, entlastend ist schon das Gespräch an sich. Und manches Mal lässt sich dadurch auch eine neue Perspektive finden. Wenn du keine geeignete Person kennst, suche Unterstützung bei einem Therapeuten, einem Seelsorger oder einem Coach.
  8. Der größte Teil aller Dinge, über die wir uns sorgen, wird nie eintreten. Verordne dir einen Grübelstopp. Lass nicht zu, dass negative Gedanken ständig in deinem Kopf kreisen, und doch nie zu einem Ergebnis führen. Konstruktiver ist es, sich zu fragen, was du tun kannst, damit nicht passiert, was du befürchtest und wie du im Fall des Falles doch damit umgehen kannst. Und noch eine Frage, die deine Ängste und Sorgen abschwächen wird: Welche Bedeutung wird dieses Ereignis in einem Jahr haben, in fünf Jahren, am Ende meines Lebens?
  9. Es gibt Menschen, die sich nur gut fühlen, wenn sie anderen helfen und ihnen Fürsorge angedeihen lassen können. Das ist ein bewundernswerter Charakterzug, doch übertreib es nicht mit dem Helfen. Das Helfersyndrom wird dann gefährlich, wenn es zu Lasten der eigenen Gesundheit geht. Es ist nicht egoistisch, auf die Erfüllung eigener Bedürfnisse zu schauen, auch wenn das die Nutznießer deiner Hilfsbereitschaft dich glauben machen wollen.
  10. Manchmal bleibt nur eines: Die Dinge mit Humor zu nehmen. Das Lachen verbindet Menschen, führt dich in eine gute Stimmung und lässt dich einen neuen Blick auf die Situation finden. Und manches ist es wirklich nicht wert, dass du dich darüber ärgerst. Schaff dir ein Reservoir an Dingen an, das du in schweren Zeiten anzapfen kannst: Inspirierende Bilder und Fotos, aufbauende Zitate, anregende Texte, lustige Geschichten, schwungvolle Musik oder humorvolle Videos.

Mein Video-Coachingtipp 13: Bring dich in gute Stimmung

 

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2 Kommentare

  1. Manchmal bleibt nur eines: Die Dinge mit Humor zu nehmen. Das Lachen verbindet Menschen, führt Sie in eine gute Stimmung und lässt Sie einen neuen Blick auf die Situation finden.

    Tolle geschrieben, hat Spaß gemacht zu lesen.

  2. Danke, das freut mich. :-)

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