Die Unlust an der Arbeit, der Widerwille, montags wieder in die Firma zurückzukehren, bauen sich schleichend auf. Rechne dir nicht aus, wie lange du das noch machen musst, sondern ziehe beizeiten die Reißleine. Die folgenden Tipps werden dir helfen, aus der Situation rauszukommen.

Finde heraus, was nicht mehr passt
Nie ist immer nur alles schlecht. Doch je mehr du auf das starrst, was dich stört, desto mehr verstärkt sich dieses Gefühl. Es gibt aber sicher auch an deinem Arbeitsplatz Dinge, die in Ordnung sind. Was findest du gut? Auf was würdest du ungern verzichten? Allein dieser Perspektivenwechsel kann viel bewirken.

Doch du sollst es dir nicht schön reden. Notiere, was für dich nicht mehr stimmt. Und dann schreib die bessere Version auf. Was müsste gegeben sein, damit du wieder mit Schwung und Freude zur Arbeit gehst? Auch wenn du möglicherweise diesen optimalen Zustand in deiner jetzigen Firma nicht erreichen wirst, ist diese Beschreibung doch ein wichtiger Baustein für die Suche nach möglichen Alternativen.

Suche das Gespräch
So vorbereitet, bittest du deinen Vorgesetzten um ein Gespräch. Wenn du allerdings nur davon redest, was dich stört, werden vermutlich keine Änderungen eintreten. Dein Chef wird dir den Ball zurückspielen. Größere Chancen hast du, wenn du Ideen vorträgst, wie du dir die verbesserte Situation vorstellst. Suchst du neue Herausforderungen, eine andere Aufgabe? Wenn ja, welcher Art? In einer anderen Abteilung? Nachdem du eine Fortbildung gemacht hast? Möchtest du die Arbeitszeit verkürzen? Wie könnte dies aussehen? Mehr Verantwortung? Für was? Du brauchst Entlastung? Wer könnte das sein? Welche Aufgaben möchtest du abgeben?

Gewünschte Veränderungen werden sicher nicht von einem Tag auf den anderen eintreten. Setze dir einen Zeitpunkt, wie lange du darauf warten willst.

Denke über Alternativen nach
Ändert sich nach diesem Datum nichts oder wirst du nur vertröstet, solltest du anhand deiner Wunschliste Stellenanzeigen durchgehen und dich im Bekanntenkreis umhören bzw. die anderen wissen lassen, wonach du suchst. Doch geh nicht vorschnell Kompromisse ein, es könnte sonst passieren, dass du vom Regen in die Traufe kommst. Was bedeutet, dass du an einem neuen Arbeitsplatz eine ähnlich ungute Situation vorfindest.

Erkenne den Lernzuwachs
Deshalb ist es wichtig, dir bewusst zu machen, welchen Anteil du an der Entwicklung der Probleme gehabt hast, damit dir das bei einem Neuanfang nicht wieder passiert. Hast du die Stellenanzeige nicht richtig gelesen oder Aufgaben bekommen, die dort nicht standen? Hast du zu spät oder gar nicht reagiert? Hast du regelmäßig Arbeiten von einer Kollegin übernommen und keine klare Grenze gesetzt? Gab es jemanden im Team, der dir zugesetzt hat und du dich nicht gewehrt hast? Erst wenn du dir darüber im Klaren bist, bist du in der Lage, achtsam zu sein und möglichen Problemen in Zukunft vorzubauen.

Aktualisiere deine Bewerbungsunterlagen
Wenn du dich mit deinen Bewerbungsunterlagen beschäftigst, ist das wie das Licht am Ende des Tunnels. Du signalisierst dir selbst, dass die ungute Situation ein Ende haben wird. Doch belasse es nicht dabei: Erstelle auch ein Profil deiner Fähigkeiten und Wünsche, so wie oben bereits beschrieben. Und dann frage dich, welche dieser positiven Faktoren sollten am neuen Arbeitsplatz auf jeden Fall gegeben sein und welches die Dinge sind mit einem „es wäre schön wenn“.

Teste deinen Marktwert
Bevor du deine jetzige Stelle kündigst, machst du einige Probebewerbungen und findest heraus, wie dein Marktwert ist. Du wirst natürlich nicht bei deinen Traumfirmen beginnen, sondern dort üben, wo du nicht unbedingt hin willst. Da bist du lockerer im Vorstellungsgespräch und gewinnst gleichzeitig Sicherheit für den „Ernstfall“. Mit der Erfahrung, dass du auch in anderen Unternehmen Chancen hättest auf einen neuen Job, bist du in der Lage, ein zweites Gespräch mit deinem augenblicklichen Chef zu führen und selbstbewusst darzustellen, was du möchtest. Eventuell bekommst du dann doch, was du anstrebst.

Selbständigkeit als Chance
Manchmal wird dir keine Firma bieten können, was du suchst. Du möchtest mehr gestalten, selbst entscheiden und mehr Verantwortung übernehmen? Die Arbeitszeiten machen es dir unmöglich, so für deine Kinder da zu sein, wie du das möchtest? Der Arbeitsweg ist lang und verschlingt viel von deiner Freizeit? Dann solltest du darüber nachdenken, dich selbständig zu machen. Hole Informationen einen, suche das Gespräch mit kompetenten Beratern und rechne durch, ob eine nebenberufliche Selbständigkeit verbunden mit einer Teilzeitarbeit eine gute Lösung wäre.

Hier findest du noch einen Artikel zum Thema.

Foto: fotolia© Gernot Krautberger

Wenn du über eine Selbständigkeit nachdenkst und Unterstützung brauchst, dann rufe mich gerne an. Ich bin seit vielen Jahren Gründungscoach und Gründungsberaterin und freue mich darauf, dich auf diesemWeg zu begleiten. Per Mail, am Telefon,per Skype oder persönlich.

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