Gib deinen gutenVorsätzen eine ChanceWelche guten Vorsätze hast du an Silvester gefasst? Die gleichen wie im Jahr davor? Oder bist du jemand, der immer wieder sagt „Wenn ich mal Zeit habe, dann … lerne ich spanisch, mache mehr Yoga, schreibe ein Buch…?“ Oder jemand, der stark startet und nach wenigen Tagen wieder aufhört, weil wieder etwas dazwischen kommt? Der Job, das schlechte Wetter oder der innere Schweinehund? Das ist ganz schön frustrierend, stimmt’s? Vermutlich denkst du dann irgendwann, dass es gar nichts bringt, sich was vorzunehmen.

Was du tun kannst, damit es nicht nur beim Vorsatz bleibt, habe ich fünf Tipps:

Frag dich: Ist es MEIN Ziel?

Wirst du angetriggert von dem, was in deinem Umfeld gerade Thema ist oder worüber die Medien berichten? Geht dir dann durch den Kopf „ich sollte auch … ich müsste…“.  Glaub mir, wenn das der einzige Beweggrund, etwas tun zu wollen, wird es nicht funktionieren. Du wirst nur durchhalten, wenn du unabhängig von äußeren Impulsen und Ratschlägen entscheidest, was du willst. Das gilt für berufliche Themen genauso wie für die Frage, ob du deine Ernährung umstellen willst.

Verbinde dich mit der Freude auf dein Ziel


Du wirst nur durchhalten, wenn das Ziel für dich verlockend ist. Stell dir vor, wieviel Geld du sparst, wenn du nicht mehr rauchst und was du dir mit dieser Summe wirst leisten können. Was genau wird das sein? Mal dir aus, dass du nicht mehr ins Schlingern kommst, wenn du dein Chef dich fragt, ob du das nächste Meeting auf Englisch moderieren kannst. Höre im Geiste, wie dich dein Arzt zu deinen aktuellen Blutwerten gratuliert. Klebe dir ein Bild deines zukünftigen Außenbilds an den Kühlschrank oder das Foto eines Kleides, das du nur in einer Nummer kleiner bekommst.

Setz dir einen festen Zeitpunkt

Angenommen, du möchtest im Lauf des Tages mehr trinken und vergisst es immer wieder. Warum nicht einen Timer stellen, der dich alle Stunde daran erinnert? Das kannst du auch am PC. Du erstickst am Jahresende, wenn du die Steuer machen musst, in deinen Quittungen? Dann mach es immer am letzten Samstag im Monat, dafür brauchst du dann höchstens eine halbe Stunde. Du hast schon mehrere Anläufe genommen, deine Sprachkenntnisse auf Vordermann zu bringen? Dafür könntest du an einem Abend in der Woche zwei Stunden reservieren. Verbindlich. :-)

Verbinde dein Vorhaben mit etwas, was du sowieso immer machst


Du fährst jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit? Dann könntest du dein Vorhaben, dich mehr zu bewegen damit verbinden: Du steigst zwei Stationen früher aus und gehst den Rest zu Fuß. Du bist oft sehr genervt, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst? Dann informiere deine Familie, dass du vor dem Abendessen einige Minuten für dich brauchst, um den Stress abzulegen und dich auf den Feiertag einzustimmen.

Hole dir Verbündete


Verbündete sind die besten Unterstützer, damit du an deinen Vorhaben dranbleibst. Das können solche sein, denen du von deinen Plänen erzählst und die an deinen Fortschritten interessiert sind. Noch besser allerdings sind solche, die sich Gleiches wie du vorgenommen haben. Denn auch wenn das Sofa lockt, wirst du doch zum Sport gehen, wenn deine Freundin klingelt und dich abholen will. Du kannst dich auch „nur“ telefonisch verbinden und mit deiner Verbündeten über eure nächsten Schritte austauschen. Ähnlich wirksam ist übrigens ein Coaching, besonders das Gruppencoaching, denn dort tauschen sich die Teilnehmerinnen über ihre Ziele und Vorhaben, geben sich Rückmeldung und Rückenstärkung.

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