EnergieWas tust du, wenn du dich müde und schlapp fühlst und neue Energie brauchst? Einen Kaffee trinken oder gar ein Aufputschmittel nehmen? Es ist nachgewiesen, dass du damit deinen Energiepegel zwar kurzfristig anheben kannst. Langfristig aber wird dein Energiepegel noch mehr absinken und bei übermäßigem Gebrauch musst du auch noch mit Nebenwirkungen rechnen. Greif deshalb lieber auf energiespendende Mittel zurück, die nichts kosten, keine Nebenwirkungen haben und dennoch sehr wirksam sind.

1. Beweg dich

Gerade nach langem Sitzen tut Bewegung gut. Steh auf, dehn und streck dich. Dein Kreislauf kommt so wieder in Schwung, frisches Blut versorgt dich mit neuer Energie. Auch ein strammer Spaziergang von wenigen Minuten wirkt Wunder. Vielleicht willst du lieber das Radio lauter drehen und auf eine flotte Musik tanzen. Oder die Treppe einige Mal zügig hinauf- und heruntergehen. Alles, was dich von deinem Schreibtisch weg und aus deinem Sessel bringt, ist gut.

2. Trink ausreichend

Unser Gehirn braucht Flüssigkeit, um optimal funktionieren zu können. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig, am besten stündlich, etwas zu trinken. Spätestens, wenn du merkst, dass deine Konzentration nachlässt, ist es Zeit, sich ein Glas Wasser zu holen oder einen Tee aufzubrühen. Genieße dein Getränk bewusst und sorge so dafür, dass dein Körper und dein Gehirn auf diese Weise bekommen, was sie brauchen.

3. Atme tief

Wer keine körperliche Arbeit verrichtet, sondern vor allem Schreibtisch und am PC arbeitet, atmet flach. Dann wird auch nur rund ein Drittel des gesamten Lungenvolumens ausgetauscht, der Rest bleibt als verbrauchte Luft im Körper zurück. Soviel verschenkte Energie! Das ist so, als ob ein  Motor nur mit einem Bruchteil seiner Kraft laufen sollte. Der ganze Körper, die Organe, die Muskeln, die Knochen brauchen Sauerstoff, um ihre Aufgaben gut meistern zu können. Jeder Atemzug liefert diesen Sauerstoff und befördert ihn  über das Blut in alle Winkel des Körpers.
Schöpfe also mit frischer Luft und tiefen Atemzügen neue Kraft. Öffne das Fenster, lockere deinen Gürtel oder den Hosenbund und hol tief Luft. Richtig machst du es, wenn dein Brustkorb sich deutlich hebt und senkt und dein Bauch sich weitet. Begleite deinen Atem in dem Bewusstsein, dass die frische Luft dich mit neuer Energie versorgt.

4. Tanke Sonne

So wie jede Pflanze braucht auf der Mensch das Sonnenlicht. Schon wenige Minuten in der Sonne versetzen dich in gute Stimmung, wecken die Lebensgeister. Die Sonne fördert die Bildung von Vitamin D, regt an Stoffwechsel an und steigert die Abwehrkräfte. Du merkst das, weil du dich wohler fühlst, stimuliert und aktiver wirst. Du lädst deine Akkus wieder auf. Der Aufenthalt in der Sonne ist besonders wichtig für Menschen, die unter Kunstlicht arbeiten oder hinter UV-abweisenden Glasscheiben sitzen. Oder die ihr Geld als Schichtarbeiter verdienen.

Auch wenn ein bedeckter Himmel einen Teil der Sonnenstrahlen absorbiert, bringt es dennoch viel, sich auch an solchen Tagen im Freien aufzuhalten. Damit die Sonne keine negativen Auswirkungen hat, braucht es bei starker Einstrahlung natürlich eine Sonnenbrille, eine gute Sonnencreme und eine begrenzte Zeitdauer

5. Führ etwas zu Ende

Wer antriebslos ist, möchte am liebsten auf dem Sofa liegen und seine Ruhe haben. Dabei braucht es ein Erfolgserlebnis, um wieder neuen Schwung zu bekommen.  Dann wachsen die Motivation und die Lust auf neue Taten. Den Schub, den du bekommst, wenn du etwas zu Ende bringst, kannst du für deine großen Aufgaben einsetzen. Das Etwas kann das Ausmisten deines Handschuhfaches sein, das Entrümpeln deiner obersten Schreibtischschublade oder das Ausbessern des herunterhängenden Rocksaums. Hänge Vorhänge auf, flicke den Fahrradreifen oder sortiere deine Socken. Das Etwas sollte aber überschaubar sein und nicht in ein neues Mammutgeschäft ausarten. Sieh dich um. Ganz bestimmt gibt es auch bei dir eine Menge halb fertiger, halbherzig begonnener Projekte. Sie ziehen Energie und blockieren. Und jede zu Ende gebrachte Aufgabe schenkt neue Kraft.

Wenn du deinen Energiepegel hoch halten willst, solltest du allerdings nicht warten, bis dein Akku total leer ist. Sehr viel leichter ist es, die Kraftquellen durch regelmäßige, rechtzeitige Pausen wieder aufzufüllen. Plane also solche Haltemomente ein, damit sie zur Gewohnheit werden können.

*Eine ganze Sammlung von körperlichen Ausgleichsübungen am Arbeitsplatz findest du hier

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