Image, Corporate IdentityDer Blick des Kunden

Wie sollen potenzielle Kunden deine Firma wahrnehmen? Wie sollen Interessenten über dich, deine Dienstleitung, deine Produkte sprechen? Welchen Eindruck sollen sie von dir und deinem Unternehmen bekommen, was sollen sie von dir hören, was mit dir erleben? Diese Faktoren entscheiden, ob es dir mit deinem Firmenauftritt gelingt, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen. Denn erst wenn du dieses Vertrauen aufgebaut hast, werden sie sich zu einem Kauf entscheiden.

Doch nicht nur für Existenzgründer ist es unabdingbar, sich mit dem Image seiner Firma zu beschäftigen, auch wenn du schon eine Weile selbständig bist, lohnt es sich, deinen Firmenauftritt noch einmal genauer anzusehen. Denn das Außenbild deines Unternehmens, der Firmenauftritt oder auch CI genannt, wird nicht auf alle Zeit festgelegt, es ist eine Momentaufnahme. Stell es immer mal wieder auf den Prüfstand und justiere nach, wenn das Feedback der Kunden nicht mehr mit deinen Zielen übereinstimmt.

Deine eigene Vorstellung

Wie das Image, das Corporate Identity, deines Unternehmens beschaffen sein soll, legst du fest. Angenommen, du wärst Mäuschen: Was würdest du gerne hören, über deine Person, über deine Arbeit, über den Eindruck, den deine Firma macht? Mit welchen Eigenschaften möchtest du verbunden sein? Diese Überlegungen allerdings sind nur der erste Schritt, die Vorarbeit sozusagen. In einem zweiten Schritt gilt es, die Entscheidungen zu treffen, um den gewünschten Eindruck beim Kunden hervorzurufen. Das eine ist der Wunsch, das andere ist die Realität.

Ein Image aufzubauen ist nichts, was, einmal getan, für lange Zeit reicht. Im Gegenteil, es ist ein immerwährender Lern-und Veränderungsprozess, denn jede Rückmeldung eines Kunden vermittelt dir aufs Neue, ob der äußere Eindruck noch mit deinem Wunsch übereinstimmt.

Erkenntnisse aus Rückmeldungen

Es wird dich manches Mal überraschen, von deinen Kunden zu erfahren, wie sie dich sehen, wenn sie dir Qualitäten und Erfolge spiegeln, die dir selbst nicht bewusst sind. Du legst vielleicht Wert auf etwas, was dem Kunden gar nicht so wichtig war. Er dagegen spricht etwas an, was du aus dem Blick verloren hattest. Er nennt deine freundliche, entgegenkommende Art oder ist glücklich, dass du ihm den entscheidenden Tipp zur Verbesserung gegeben hast. Du aber glaubst, für ihn sei am wichtigsten gewesen, dass du den Kostenrahmen eingehalten hast.

Hole Rückmeldung nicht nur bei deinen Kunden ein, sondern bei allen, mit denen du zu tun hast: auch bei Lieferanten, bei Kooperationspartnern und sogar bei Mitarbeitern. Auf der Grundlage der Feedbacks kannst du deine Stärken ausbauen, ohne natürlich zu vernachlässigen, dich um die Schwachstellen zu kümmern. Doch denke daran, du kannst nicht alles können und du wirst besser, wenn du dich auf das konzentrierst, was dich im Positiven ausmacht. Einstein hat sich ganz auf die Physik konzentriert und so Weltbewegendes herausgefunden. Ein guter Hochspringer wäre er vermutlich nicht geworden, wenn er auch noch so intensiv trainiert hätte.

 

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